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Studie über organisierte Kriminalität – Europol

16.04.2021 | Das Europäische Polizeiamt Europol hat am 12. April 2021 eine Studie über organisierte Kriminalität und Korruption (SOCTA) in Europa veröffentlicht. Die Studie untersucht, inwieweit die organisierte Kriminalität Europas Wirtschaft und Gesellschaft unterminiert und behandelt dabei derzeitige wie erwartete Entwicklungen. Sie identifiziert kriminelle Gruppen und Individuen und beschreibt Faktoren, die zu einem günstigen Umfeld für sie beitragen.

Demnach seien 40% der kriminellen Netzwerke am Handel mit illegalen Drogen beteiligt. 60% von ihnen nützten Gewalt als Teil ihrer Tätigkeit. Ferner seien Korruption und der Missbrauch legaler Unternehmensstrukturen Schlüsselmerkmale. Mehr als 80% der Kriminellen nützten solche für ihre Aktivitäten. Die Studie stellt auch fest, dass Anwälte häufig Opfer von gewaltsamen Übergriffen im Rahmen des Kokainhandels sind. Daneben wird auch auf die Rolle hingewiesen, die kriminelle Anwälte bei der Begehung von Finanzstraftaten häufig spielen.

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gedruckt am 09.28.2021

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