BRAK-Mitteilungen und BRAK-Magazin: neue Hefte erschienen

In der gerade erschienenen Ausgabe 3/2020 der BRAK-Mitteilungen klopft M. Krenzler die einzelnen Tatbestandsmerkmale des – nach wie vor umstrittenen – Rechtsdienstleistungsbegriffs darauf ab, ob sie mit Blick auf Legal Tech-Geschäftsmodelle nach wie vor taugliche Abgrenzungskriterien zwischen erlaubnisfreier und nach dem RDG erlaubnispflichtiger Dienstleistung sind. M.W. Huff gibt einen Überblick über die aktuelle Rechtsprechung zur Zulassung von Syndikusrechtsanwälten zu der in vielen Fällen problematischen Frage, was „Rechtsangelegenheiten des Arbeitgebers“ sind. J. Witte und A. Franke stellen die aktuelle Mitglieder- und Fachanwaltsstatistik vor.

Im Rechtsprechungsteil kommentiert H.P. Schons die aktuelle Entscheidung des BGH zur Unzulässigkeit einer 15-Minuten-Zeittaktklausel in einer anwaltlichen Honorarvereinbarung. C. Deckenbrock bespricht eine kontrovers diskutierte Entscheidung des LG Hamburg, welches die Leistungen des Legal Tech-Versicherungsportals mehr.plus als unzulässige Rechtsdienstleistungen angesehen hat.

Das BRAK-Magazin reflektiert die Corona-Pandemie: S. Beyrich schildert die Auswirkungen auf die Anwaltschaft und die rechts- und berufspolitischen Aktivitäten der BRAK. R.J. Weiske zeigt die europäische Perspektive auf. Wie internationale Vernetzung in Zeiten von Corona funktioniert, illustrieren S. Schaworonkowa und V. Horrer aus verschiedenen Blickwinkeln. J. von Seltmann erläutert, was sich für beA-Nutzerinnen und -Nutzer durch den Wechsel des Betreibers ändert. Einen Blick auf die am 1.7.2020 beginnende EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands wirft H. Matt: Er stellt Forderungen für Mindeststandards im Strafverfahren vor, die ein wichtiges Projekt der Anwaltschaft im kommenden Halbjahr sein sollten.

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