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Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“: Ausbildungsprämien abrufbar

26.8.2020 | Zum 1.8.2020 ist die erste Förderrichtlinie für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“; damit sind die in dem insgesamt 500 Mio. Euro umfassenden Programm vorgesehenen Ausbildungsprämien für kleine und mittlere Unternehmen nun abrufbar. Ziel des Programms ist es, Ausbildungsbetriebe zu unterstützen, in denen infolge der Corona-Pandemie Ausbildungsplätze bedroht sind. Das Programm steht auch ausbildenden Rechtsanwaltskanzleien offen.

Gefördert werden Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen durchführen. Es umfasst Ausbildungsprämien bei Erhalt oder Erhöhung des Ausbildungsniveaus, eine Förderung bei Vermeidung von Kurzarbeit in der Ausbildung, eine Förderung von Auftrags- und Verbundausbildung sowie Prämien für die Übernahme von Auszubildenden aus coronabedingt insolventen Betrieben.

Die Auszubildenden-Zahlen im Beruf des/der Rechtsanwalts- oder Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten sind seit Jahren rückläufig. Daher sollten sich betroffene Kanzleien mit den Fördervoraussetzungen befassen und eine Inanspruchnahme der Hilfen aus dem Bundesprogramm erwägen.

Weiterführende Links:

 

Update 27.08.2020

Mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ unterstützt die Bundesregierung Ausbildungsbetriebe, in denen infolge der Corona-Pandemie Ausbildungsplätze bedroht sind. Die entsprechende ►Förderrichtlinie ist zum 1.8.2020 in Kraft getreten.

Das Programm gilt auch für die Freien Berufe – und somit auch für ausbildende Anwaltskanzleien und insb. auch für die Ausbildung zur Rechtsanwalts- bzw. Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten. Es umfasst Ausbildungsprämien bei Erhalt oder Erhöhung des Ausbildungsniveaus, eine Förderung bei Vermeidung von Kurzarbeit in der Ausbildung, eine Förderung von Auftrags- und Verbundausbildung sowie Prämien für die Übernahme von Auszubildenden aus coronabedingt insolventen Betrieben.

Wichtig ist insbesondere: Der Zeitraum des Beginns des Ausbildungsvertrags muss zwischen dem 01.08.2020 und dem 15.02.2021 liegen; der Zeitpunkt des Abschlusses des Vertrags kann auch früher liegen. Es besteht kein Anspruch auf die Gewährung von Zuwendungen, sondern die BA entscheidet in der Reihenfolge der Antragseingänge bis zur Erschöpfung der Mittel.

Informationen zur Beantragung finden Sie online bei der ►Bundesagentur für Arbeit.

Weitere relevante Informationen finden sich online beim ►Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 

 
 
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