Ausgabe 14/2020 v. 21.08.2020

EU-Agenda zur Drogenbekämpfung und Aktionsplan für den Zeitraum 2021–2025 – KOM

Als weitere Initiative hat die Europäische Kommission am 24. Juli 2020 eine EU-Agenda und Aktionsplan zur Drogenbekämpfung für den Zeitraum 2021–2025 vorgestellt. In der EU gibt es selbst in Zeiten coronabedingter Grenzschließungen eine hohe Drogenverfügbarkeit. Alleine auf dem Drogenmarkt in Europa werden jährlich schätzungsweise 30 Mrd. € umgesetzt. Abgesehen von seinen extrem hohen sozialen Kosten für den Erhalten von Menschenleben und Existenzen sowie für das Gesundheitswesen, steht der Drogenmarkt in enger Verbindung mit diversen kriminellen Aktivitäten und ist ein aktiver Treiber für Korruption, wodurch Staatswesen untergraben werden.

Die Agenda führt unter den drei strategischen Prioritäten verstärkte Sicherheitsmaßnahmen, eine bessere Prävention und Reduzierung drogenbedingter Schäden jeweils mehrere prioritäre Bereiche auf. Für mehr Sicherheit sollen zunächst die großen organisierten kriminellen Gruppen, die im Bereich Drogenkriminalität aktiv sind, zerschlagen werden.

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